3 Marathons in 3 Wochen

3 Marathons in 3 Wochen laufen. Wenn mir das vor kurzem jemand gesagt hätte, hätte ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Nun habe ich es selbst getan. Wie bin ich auf diese verrückte Idee gekommen?Schneider Marathon de Paris, VCM Vienna City Marathon, Oberelbe MarathonIch laufe unglaublich gerne Wettkämpfe. Ich genieße die ganz besondere Atmosphäre vor einem offiziellen Lauf und das Gefühl, die Ziellinie zu überqueren. Im vergangenen Sommer habe ich mich dazu entschlossen, in 2017 meinen ersten Ultralauf anzugehen. Der Rennsteiglauf soll es sein. Für mich ist der Reinnsteiglauf ein perfekter Einstieg in die Ultrallaufszene. Mit 73,5 Kilometern ist die Distanz eine  Herausforderung. Ich komme in den Genuss eines Trails, mit jedoch nicht zu vielen Höhenmetern und einem geringen Schwierigkeitsgrad.

Da wir uns bereits vor der Anmeldung beim Rennsteiglauf für den Paris Marathon Anfang April entschieden hatten, stand ein Marathon bereits in den Büchern. Als Carsten einen Startplatz für den Wien Marathon (über die Halbmarathondistanz) gewann, kam mir die Idee, in Wien nochmal Marathon zu laufen. Denn lange Läufe benötigte ich in Vorbereitung auf den Rennsteiglauf. So waren 2 Marathons in 2 Wochen geplant. Wie kam es dann zu Marathon Nummer 3? Carsten plante für mich auch 3 Wochen vor dem Rennsteiglauf einen langen Lauf. Sogar ein Lauf jenseits der 42,195 Kilometer war mal Gegenstand der Überlegungen. So kam die Idee, beim Oberelbe Marathon an den Start zu gehen. Die Vorteile: Ich musste mich um keine Strecke kümmern und wäre voll verpflegt. Außerdem mag ich den Oberelbe Marathon und dort sind immer viele gute Freunde vor Ort.

Wir entschieden uns recht zeitnah, dass die Marathondistanz beim OEM ausreichen sollte und ich nicht noch Extrakilometer sammeln müsste. So vieles ist Neuland für mich in der Vorbereitung auf meinen ersten Ultramarathon. Für mich war und ist jedoch immer das wichtigste, dass ich die Balance finde zwischen genug Training, um den Rennsteiglauf erfolgreich zu bestreiten und einer zu hohen Belastung. So ist es auch in Carsten und meinem Verhältnis von Trainer zu Schützling extrem wichtig, dass ich kontinuierlich Feedback gebe, was mein Körper für Signale sendet. Und so wollten wir dann auch bei dem Projekt „3 Marathons in 3 Wochen verfahren“. Im Idealfall würden wir es durchziehen. Aber auf keinen Fall mit der Brechstange, denn der Rennsteiglauf hat höchste Priorität. Und mein großes Ziel ist es, diesen verletzungsfrei zu bestehen.

Lange Rede, kurzer Sinn – Du kennst nun den Hintergrund zu meinem Projekt „3 Marathons in 3 Wochen“. Sehr wichtig für mich war dabei, dass ich die Marathons nicht unter voller Belastung laufe. Denn – so gut kenne ich meinen Körper – das wäre nicht gut gegangen. Es ist schon eine enorme Belastung für den Körper 3 Marathons in 3 Wochen zu laufen, zumal wenn man da keinerlei Erfahrungen hat.

Nach einer Vorbereitung mit Ups & Downs standen wir am 9. April bei sommerlichen Temperaturen am Start des Paris Marathons. Paris sollte der Marathon sein, bei dem wir gemeinsam über die Ziellinie laufen. Und wir waren heilfroh, dass wir uns eine strenge Pacevorgabe gesetzt hatten – wir wollten ca. einen 6er Schnitt laufen, auf keinen Fall schneller. Dafür war das Wetter wunderbar. Hätten wir Bestzeit laufen wollen, wäre das eine ganz schwere Nummer bei den hohen Temperaturen geworden. So genossen wir große Teile des Marathons und saugten die Atmosphäre in uns auf. Ich hatte nur auf den letzten 10 Kilometern mit den hohen Temperaturen zu kämpfen. Ansonsten kam ich gut durch die 42,195 Kilometer. Den Paris Marathon werde ich immer in ganz besonderer Erinnerung behalten. Es ist der erste Marathon, den Carsten und ich von Anfang bis Ende gemeinsam gelaufen sind. Gibt es einen besseren Marathon, als den in Paris, um als Laufpärchen händchenhaltend über die Ziellinie zu laufen?!

Dadurch, dass wir uns brav an unsere Pacevorgabe gehalten hatten, blieben auch schlimme Marathon-Nachwehen aus. Einzig meine linke Oberschenkelmuskulatur zickte ein wenig. Muskelkater hatte ich aber keinen. So schnürten wir bereits am Dienstagabend wieder unsere Laufschuhe, um mit den adidas Runners Paris Champs-Elysées eine gemeinsame, wunderbare Tourirunde zu drehen. Dann erwischte es mich doch. Bereits auf der Heimreise am Mittwoch ging es mir nicht gut. Eine Erkältung hatte mich erwischt. Leider zog sich die Erkältung länger hin, als mir lieb war. Bis zum Freitag vorm Wien Marathon lief ich nur noch zweimal 8-9 Kilometer. Und ich fühlte mich immer noch nicht richtig fit. Am Freitag vor der Abreise nach Wien liefen Carsten und ich dann noch mal 10 Kilometer zusammen. Es fühlte sich ganz deutlich gesagt richtig bescheiden an. Ich war mir vollkommen unsicher, ob ich Marathon Nummer 2 angehen könnte.

Am Samstag in Wien stellte sich bei mir jedoch schnell der Marathonblues ein. Der morgendliche Shakeoutrun mit den adidas Runners war ein einziger Genuss. Diese Community versprüht so viel wunderbare, positive Energie. Das Cheeren beim 10 Kilometer-Lauf und die abendliche Pastaparty in der neuen Runbase der adidas Runners Wien gaben mir weitere positive Energie für den Sonntag. Ich war fest entschlossen, das Teilprojekt „2 Marathons in 2 Wochen“ anzugehen. Zu gute kam mir, dass ich die Möglichkeit hatte auch während des Laufs noch eine Entscheidung zu treffen. Denn die Marathonis und Halbmarathonis starteten gemeinsam. Erst bei Kilometer 20 trennten sich ihre Wege. So hatte ich die Plan-B-Möglichkeit bei Kilometer 20 Richtung Halbmarathonziel abzubiegen.

Schön war, dass Carsten mich auf den ersten 20 Kilometern begleiten wollte. So standen wir am Sonntagmorgen gemeinsam am Start und froren. Es war zwar sonnig, aber die Temperaturen niedrig. Ein eiskalter Wind wehte, der uns an diesem Tag auch nicht mehr verlassen sollte. 20 Kilometer liefen Carsten und ich Seite an Seite, wieder im gewohnten „knapp unter 6er Schnitt“-Trott. Meine Beine fühlten sich OK an und ich war zuversichtlich. Marathon Nummer 2 konnte kommen. Nach Kilometer 20 bog Carsten Richtung Halbmarathonziel ab. Jetzt hieß es also in den Einzelkämpfermodus schalten. Ich war darauf eingestellt, dass die zweite Hälfte mental hart werden würde. Schwierig wurde es bei Kilometer 32. Die mir entgegenkommende Läuferschar war hier bereits bei Kilometer 35, was die Kilometerschilder, die beidseitig beschriftet waren deutlich anzeigten. Wie gemein! Meine Oberschenkel beschwerten sich jetzt auch deutlich und noch 10 Kilometer mussten absolviert werden. Aber ich schleppte mich tapfer weiter von Kilometer zu Kilometer. Das große Zwischenziel war Kilometer 40, denn hier war die Cheeringzone der adidas Runners. Und was soll ich sagen – das war einfach der Hammer! Gänsehaut pur! Sogar Teile meiner Berliner Crew waren nach ihrem absolvierten Halb- bzw. Staffelmarathon in die Cheeringzone geeilt. Und sie peitschten mich nach vorne. Ein spezielles Dankeschön möchte ich Ricarda und Hanna sagen. Mädels, das war so genial! Die letzten 2 Kilometer vergingen danach tatsächlich wie im Flug. Im Ziel wartete ein strahlender Carsten auf mich, der froh war, dass es bei mir so gut geklappt hatte. Alles in allem war ich wieder wie ein Uhrwerk unterwegs gewesen. Wunderbar! Ich war stolz. 2 Marathons in 2 Wochen!

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Dass das mal so wörtlich bei mir zutreffen würde, hätte ich auch nie gedacht. Ich hatte gehofft, dass ich am Mittwoch nach dem Wien Marathon mit meinen Trailfreunden wieder den Grunewald unsicher machen könnte. Aber meine Oberschenkelmuskulatur war da anderer Meinung. Also die Beine still halten und sich auf die kleinen Dinge konzentrieren – Blackroll und Dehnung. Ein Testläufchen musste dann am Samstag auf dem Elbradweg aber noch sein. Ich trabte 7 ziemlich verkrampfte Kilometer. Entsprechend unsicher war ich, ob ein Marathon am Folgetag möglich war. Diesmal hatte ich nur eine Woche Erholungszeit zwischen den Marathons und die Vorbelastung von 2 Marathons in den Beinen. Aber ich wollte es angehen. Wieder nahm ich mir fest vor, nichts übers Knie zu brechen. Wenn es irgendwann für die Knochen problematisch werden sollte, würde ich eben aussteigen. Die Startnummer galt schließlich den ganzen Tag als Fahrkarte.

Auf der Marathonmesse trafen wir uns am Samstag noch mit Freunden und schwatzten ausgiebig. Elli und ich verabredeten uns gemeinsam zu laufen. Am Sonntagmorgen war ich dann wieder voll im Wettkampfmodus. Ich war locker und freute mich auf Marathon Nummer 3. Das Wetter war traumhaft, strahlend blauer Himmel und perfekte Lauftemperaturen. Mit Kersten fuhr ich gemeinsam vom Bahnhof Dresden Mitte nach Königstein. Zeit, für ausgiebige Schwätzchen und Erzählungen vom Marathon des Sables. Denn über mein Projekt „3 Marathons in 3 Wochen“ kann Kersten nur Schmunzeln. Wenn Du neugierig bist, schau mal auf seinem Blog Trailrunning im Norden vorbei!

Wir erreichten Königstein 15 Minuten vor dem Start. Ich muss sagen, ich schätze die familiäre Atmosphäre beim Oberelbe Marathon. Hier muss man nicht frühzeitig vorm Start vor Ort sein. Ankommen, Startbeutel abgeben und los geht’s. Das war an diesem Tag genau das richtige für mich. Leider verpassten Elli und ich uns, aber bereits nach 2 Kilometern fanden wir uns auf der Strecke. So trabten wir gemütlich Seite an Seite und genossen die tolle Landschaft des Elbsandsteingebirges. Elli und ich quasselten ausgiebig. So sehr, dass ich bei Kilometer 19 den Asphalt küsste. Auf einmal lag ich auf dem Boden. Ich rappelte mich aber schnell wieder auf und quatschte einfach weiter. Der Sturz sollte mir nach dem Lauf einen ordentlichen Bluterguss an Knie und Hüfte bescheren. Aber nichts, was der Rede wert ist. Bei Kilometer 30 hörte ich kurz in mich. Meine Oberschenkelmuskulatur hielt, das war für mich wichtig. Aber ich merkte, wie die Beine schwer wurden. Auch Elli schien die Kilometer langsam in den Beinen zu spüren. Bei Kilometer 32 wurde Elli deutlich langsamer. Für mich ist das letzte Teilstück des Marathons, wenn der legendäre Mann mit dem Hammer Einzug hält, immer ein individueller Kampf. Elli gab mir zu verstehen, dass sie lieber Tempo rausnehmen wollte. Wir verabredeten uns für später. Die letzten 7 Kilometer waren dann nochmal recht zäh und ich hatte das Gefühl, dass ich mich nur noch in Schneckentempo vorwärts bewege. Aber irgendwie gingen die Kilometer vorbei. Einen Kilometer vorm Ziel erhielt ich noch den versprochenen Prosecco von Hartmut am Kahnaletto. Kann man schon mal machen, so kurz vorm Ziel 🙂

Als ich ins Stadion abbog war ich froh, dass es geschafft war. Kurz nach mir kam auch Kersten ins Ziel und 10 Minuten später Elli. Sie hatte schwer mit Seitenstechen zu kämpfen, die auf den letzten Kilometern nicht mehr verschwinden wollten. Hut ab, dass sie sich trotzdem bis ins Ziel durchgebissen hat! Nach dem Lauf genossen wir dann noch eine ganze Weile die schöne Atmosphäre im Steyer-Stadion. Das Wetter war wunderbar und wir quatschten noch ewig mit Kersten und Corinna, bevor wir uns am Nachmittag wieder auf den Heimweg machten.

Wie gehts mir nun, nach 3 Marathons in 3 Wochen? Erstaunlich gut. Ich habe keine muskulären Probleme und hatte auch keinen Muskelkater. Trotzdem merke ich die Belastung der letzten Wochen. Ich werde vorsichtig sein bis zum Rennsteiglauf. Jetzt gilt es die richtige Balance zu finden: Den Körper nicht zu sehr herunterfahren, aber auch nicht mehr zu sehr belasten, denn bis zum Rennsteiglauf sollte ich so regeneriert sein, dass ich mit vollen Kräften und ohne Wehwehchen an den Start gehen kann. Das ist das Ziel für die verbleibenden 11 Tage.

13 Kommentare


  1. Hättet Ihr noch einen Platz im Auto frei? Ich beteilige mich auch gern an den Kosten.
    LG
    Daniel

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  2. Liebe Hannah,
    reduziere Dein Tempo beim RSL einfach noch stärker als beim Marathon. Da es anfangs stetig bergauf geht, ist es mit einer Tempokontrolle per Laufuhr schwierig, hast ja keine Anhaltspunkte vom Vorjahr. Also musst Du Dich zwingen, sehr entspannt zu laufen oder bei den Anstiegen zu gehen, wie es viele machen. Die Distanz ist Kopfsache. Du hast sie auf jeden Fall in den Beinen, da würde ich mir keine Sorgen machen. Auch die Anstiege im weiteren Verlauf einfach mal gehen und als Regenerationszeit mitnehmen. Ich nehme an, Du läufst nicht, um aufs Treppchen zu kommen.
    Persönlich laufe ich auch lange Strecken vor dem RSL, und nehme bewusst bergige Läufe ins Programm, um meinen Flachland gewohnten Körper an die Belastungen zu gewöhnen. In diesem Jahr Spreewald-Marathon und Harzquerung (letzterer als Bergtraining).
    Viel Erfolg! Und lass Dir die Party in Schmiedefeld nicht entgehen 🙂

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    1. Hi Daniel,
      vielen Dank für Deine Tipps! Das passt zu dem, was ich mir vorgenommen habe. Ich werde ganz entspannt beginnen und wie Du gesagt hast, werde ich sicherlich auch bei Anstiegen gehen. Zum Glück habe ich ja keinen Zeitstress 🙂 Ich habe auch gehört, dass die Rennsteig-Rookies eh beim Start hinten einsortiert werden und es somit auch gar nicht machbar ist, zu schnell anzugehen.
      Ich glaube eigentlich fest daran, dass ich die Distanz in den Beinen (und ganz sicher im Kopf) habe. Aber auf so einer langen Distanz kann natürlich viel passieren.
      Höhenmeter baue ich regelmäßig in mein Training ein, was in Berlin ja nicht so einfach ist. Es hätte sicherlich mehr Trailtraining in Vorbereitung sein können, aber ich denke an den Höhenmetern wird es bei mir beim Rennsteig am Ende nicht scheitern. Für die nächsten Jahre habe ich mir aber generell vorgenommen noch mehr auf den Trails unterwegs zu sein und statt des ein oder anderen Straßenrennens, lieber bei einer Trailveranstaltung dabei zu sein. Der Rennsteig soll ja auch nur der Anfang der Ultratraillauferei sein 😉
      Bist Du denn auch beim Rennsteig dabei?
      Liebe Grüße
      Hannah

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      1. Hallo Hannah,
        ja, ich plane dieses Jahr auch wieder in Eisenach am Start zu sein. Freu mich schon sehr. Die Vorbereitung mit der Harzquerung verlief super. Bin 2010 zum ersten Mal den Rennsteig gelaufen, seit dem fast jedes Jahr.
        Beim Start (zum Supermarathon) kannst Du Dir aussuchen, wo Du stehst, es gibt keine Startblöcke.
        Ich denke, Du hast Dir einen wirklich schönen Lauf zum Ultra-Einstieg ausgesucht. Die Verpflegung und das Miteinander sind wirklich top. Lass Dich von einer Erschöpfungsphase, die sicher das eine oder andere Mal vorkommt, nicht entmutigen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man bei einem solch langen Lauf plötzlich wieder Kräfte findet.
        Sicher ist die Ausrüstung, besonders das Schuhwerk, wichtig. Es geht teilweise über Schotterwege.
        Kennst Du den Baaseelauf in Bad Freienwalde? Der findet immer am 1. Mai statt. Bietet sich hervorragend als Rennsteig-Vorbereitung an, viel Trail, viel bergauf, bergab. Ist dieses Jahr leider schon vorbei, wollte ich Dir aber als Tipp mitgeben. Ein weiterer ist die Harzquerung, immer Ende April.
        Ich laufe übrigens die Berge bei mir in der Gegend (wohne in Woltersdorf, bei Erkner), hab durch Deine Antwort erst gelesen, dass Du auch aus Berlin kommst. Wie kommt Ihr eigentlich nach Eisenach?
        Vele Grüße
        Daniel

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        1. Vielen Dank für die weiteren Tipps!
          Wir fahren mit dem Auto nach Eisenach. Vielleicht sieht man sich ja 😉
          Liebe Grüße
          Hannah

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  3. Rennsteig = “ Ich komme in den Genuss eines Trails, mit jedoch nicht zu vielen Höhenmetern und einem geringen Schwierigkeitsgrad.“ ??? 1800 Höhenmetern und die ersten 25 km bergauf … nun gut, ich würde darunter was anderes verstehen!

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    1. Hi Tina,
      für einen Ultratrail sind es vergleichsweise wenig Höhenmeter. Mit „Schwierigkeitsgrad“ beziehe ich mich auf die technische Schwierigkeit beim Rennsteig und die ist niedrig im Vergleich zu anderen Trailläufen. Ich kenne viele Trailläufer*innen, die den Rennsteig nicht mal als Trail sehen, weil man die meiste Zeit auf breiten, gut befestigten Wanderwegen unterwegs ist.
      Liebe Grüße
      Hannah

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  4. Ganz ehrlich habe ich nicht einen Anflug von Zweifeln, dass Du den Rennsteig grinsend finishen wirst. Was nach den 42 Km passieren wird? Du rennst einfach weiter. Und beißen kannst Du auch, Hannah! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Deinen ersten Ultra so richtig genießen kannst! 😀

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    1. Danke, liebe Maty!
      Zweifel habe ich ehrlich gesagt auch nicht, dass ich es schaffen werde. Aber es kann so viel passieren und ich habe riesigen Respekt vor dem, was kommt. Denn ich weiß nicht, wie es ist, länger als die Marathondistanz zu laufen.
      Ich freue mich auf jeden Fall riesig und werde langsam unruhig. Wenn es nach mir ginge, könnte es schon diese Woche losgehen 🙂

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  5. Sehr stark! Muss man auch erstmal machen und dann so ordentlich durchziehen. Bin ich mal gespannt, was beim Rennsteig noch so geht und die Beine wieder frisch und erholt sind 😉 Bis dahin

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    1. Dankeschön, lieber Patrick!
      Ich bin auch sehr gespannt, wie es mir beim Rennsteig ergehen wird. Schließlich weiß ich nicht, was nach 42,195km passiert. Die Distanz von 73,5km ist für mich noch unvorstellbar, aber ich fühle mich bereit und freue mich auf die Herausforderung.
      Wir sehen uns auf dem Rennsteig! 🙂
      Liebe Grüße
      Hannah

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